Jedes Kind im Blick

Unterstützung, die stärkt und begleitet

Unterstützung

Vielfältige Unterstützung für jedes Kind

Jedes Kind ist einzigartig und bringt unterschiedliche Stärken und Bedürfnisse mit. Deshalb bieten wir an unserer Schule vielfältige Unterstützungsangebote – von gezielter Förderung in den Jahrgängen bis hin zu Beratung und sozialpädagogischer Begleitung.

Unser Ziel ist es, Kinder individuell zu stärken, ihnen Sicherheit zu geben und sie bestmöglich auf ihrem Lern- und Lebensweg zu begleiten.

Schulbezogene Jugendsozial-arbeit

Schulbezogene Jugendsozialarbeit ist ein Angebot des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Laatzen welches im Schulalltag der Grundschule Rethen verankert ist. Sie hat zum Ziel, junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung in der Schule zu fördern.

Jana Ziemens Jugendsozialarbeiterin
Mir ist es wichtig, dass jedes Kind gesehen, verstanden und gestärkt wird – gemeinsam mit Eltern und Lehrkräften begleite ich sie einfühlsam auf ihrem Weg und finde mit ihnen Lösungen in herausfordernden Situationen.
Jana Maria Ziemens

Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin

Vor Ort

Hilfe und mehr

Die Zusammenarbeit erfolgt kooperativ und lösungsorientiert. Zudem setzt sich die Jugendsozialarbeit mit Themen wie Schulabsentismus, Gesundheit, Ernährung und Bewegung, Gewaltprävention, Migration, Inklusion und Medienprävention auseinander.

Ich biete vor Ort Hilfe, Beratung und Unterstützung – und zwar …

... für

SchülerInnen

  • in Krisensituationen
  • bei Konflikten zwischen Mitschülern, Lehrern, Eltern
  • bei familiären Problemen
  • zur Verbesserung der Sozialkompetenz
  • zur Streitschlichter Ausbildung
... für

Eltern

  • beim Umgang mit Schulschwierigkeiten
  • bei Erziehungsfragen und Vermittlung von weiteren Hilfen z.B. Beratungsstellen
... für

LehrerInnen

  • bei Konflikt- und Problemsituationen mit einzelnen Schülerinnen und Schülern oder ganzen Klassen
  • bei Fragen zur Jugendhilfe und weiteren Hilfen nach dem SGB VIII
Beratung auf vielen Ebenen

Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer

Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sind grundsätzlich erste Beratungsinstanz. Sie sind zuständig und verantwortlich für die Beratung ihrer Schülerinnen/Schüler und für die Bearbeitung pädagogischer Probleme in der Klasse. Ist eine angemessene klasseninterne Lösung eines Problems nicht möglich, beziehen die Klassenlehrkräfte die Beratungslehrerin ein. Insbesondere nehmen die Klassenlehrer/innen folgende Beratungstätigkeiten wahr:

  • Individuelle Beratung von Schülerinnen und Schülern und deren Eltern bei Leistungsschwächen und Verhaltensauffälligkeiten.
  • Schullaufbahnberatung von Schülerinnen und Schülern und deren Eltern (z.B. Versetzung, freiwillige Wiederholung oder Überspringen einer Klassenstufe, Übergang in weiterführende Schulen).
  • Information der Fachlehrerinnen und Fachlehrer über mögliche Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten bzw. Leistungsschwächen zwecks Koordination des Beratungsverfahrens.
  • Zusammenarbeit mit der. Klassenelternvertretung.
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen in Bezug auf einzelne Kinder (z.B. Hort, Ergotherapeuten).
  • Klassenbezogene Zusammenarbeit mit der Schulleitung

Fachlehrerinnen und Fachlehrer

Die Fachlehrkräfte sind ebenso wie die Klassenlehrerkräfte in den normalen Beratungsprozess eingebunden und nehmen ihre Beratungstätigkeit gegenüber den Schülerinnen und Schülern ihrer Lerngruppen und deren Eltern selbstständig wahr. Können sie davon ausgehen, dass Verhaltensauffälligkeiten bzw. Leistungsschwäche einzelner Kinder oder einer Schülergruppe nicht nur den eigenen Unterricht betreffen, so nehmen sie Kontakt zur Klassenleitung auf und stimmen das weitere Beratungsverfahren ab.

Schulleitung

Die Schulleitung arbeitet mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern, den Fachlehrkräften und der Beratungslehrerin hinsichtlich der Beratung im Einzelfall eng zusammen.

Hinzu kommen spezifische Beratungstätigkeiten der Schulleitung wie z.B. Klassenbildung, Dienstbesprechungen und Konferenzen, Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit außerschulischen Stellen, Einzelberatung von Kolleginnen und Kollegen, Eltern, Schülerinnen und Schülern.

Einzelfallhilfe

Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften bei individuellen Lern-, Leistungs- und/oder Verhaltensproblemen sowie bei sozialen Konflikten in der Schule.

Förderung einzelner Schulkinder oder Schülergruppen

beispielsweise durch Übungen zur Förderung sozialer Kompetenz oder Übungen zur Förderung von Konzentrationsfähigkeit

Mitwirkung in der Schule

Mitarbeit in Arbeitsgruppen (z.B. Fördern und Fordern, Mediation) Mitwirkung bei schulinterner Lehrerfortbildung

Kontakt zu außerschulischen Einrichtungen

Schulpsychologie, Erziehungsberatungsstelle, Ergotherapie, Kindergarten, Hort, Jugendamt, Kinderpsychologen

Jedes Kind im Blick

Fördern und Fordern – gemeinsam wachsen

Alle Kinder unserer Schule sollen viel Freude am Lernen entwickeln. Deshalb wollen wir die persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten jedes Kindes fördern und fordern.

Dazu gehört für uns die Entwicklung der Sozialkompetenz, ein friedliches Leben und Lernen miteinander und voneinander ebenso wie die Schaffung einer fundierten Sach- und Selbstkompetenz. Jedes Kind soll mit seinen Schwächen und Stärken angenommen werden, um so das Selbstvertrauen stärken zu können. Die Kenntnisse und Erfahrungen des Kindes müssen Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit sein, ganz besonders in den Bereichen, in denen wir Defizite festgestellt haben und die es aufzuarbeiten gilt. Das kann nur geschehen, wenn im Unterricht stark differenziert wird; in besonderen Fällen muss sogar individualisiert werden.

Dieses Konzept steht im Einklang mit unserem Leitbild und dem Entwicklungsziel „Persönlichkeitsentwicklung“ sowie den sich daraus ergebenen Maßnahmen.

Förderung im ersten Jahrgang

Die Beobachtung der Schülerinnen und Schüler ist zu Beginn des ersten Schuljahres besonders wichtig. Deshalb unterrichtet in jeder Klasse außer der Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer noch eine weitere Lehrkraft ein Kernfach.

Damit werden ermöglicht:

  • eine gezielte Schülerbeobachtung
  • frühzeitiges Erkennen von Stärken und Schwächen
  • sofortiges Eingehen auf Kinder, die Hilfe benötigen
  • ein Auffangen von Lernschwächen
  • eine Förderung des sprachlichen Ausdrucks
  • ein intensiver Austausch der Teamkollegen
  • gegenseitige Unterstützung der Kollegen bei der Elternarbeit

Besondere Aufmerksamkeit erfordert ein Kind mit Förderbedarf im Bereich des Hörens. Die zuständige Förderschule berät zwar die Lehrkräfte, arbeitet aber nicht selbst mit dem Kind.
Des Weiteren gibt es mehrere Kinder, die aufgrund persönlicher und häuslicher Bedingungen massive psychische Beeinträchtigungen haben.

Um diesen großen Aufgabenkatalog abzudecken und tatsächlich jedem Kind individuell gerecht werden zu können, ist eine größere Anzahl von Teamstunden unbedingt empfehlenswert.

Die Lernausgangslage sowie die Dokumentation der individuellen Lernentwicklung (auch in den weiteren Jahrgängen) werden mit Hilfe von Begleitbögen beschrieben.

Förderung in den Jahrgängen 2 bis 4

Spätestens mit Beginn des zweiten Schuljahres erhält die innere Differenzierung im Unterricht eine grundlegende Bedeutung.
Hier muss jede Lehrkraft für jedes Schulkind geeignete Wege der Förderung finden, z.B.

  • besondere Zuwendung im Unterricht
  • Einrichtung eines Schülerhelfer-Systems
  • differenzierte Arbeitsaufträge
  • ausgewähltes Anschauungsmaterial
  • Beratung durch die Beratungslehrerin
  • Zusammenarbeit mit Co-Lehrern
  • Zusammenarbeit mit Mobilen Diensten
  • Einsatz von elektronischen Medien und passender Lernsoftware
  • Lesehelfer
Weitere Fördermodule

Und noch mehr

Hausaufgabenbetreuung

Von Montag bis Donnerstag wird nach Unterrichtsschluss Hausaufgabenbetreuung angeboten. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sind fest eingeteilt, eine Anwesenheitsliste wird geführt.

Schwimmen

An der Rethener Grundschule wird großen Wert auf die Erlangung der Schwimmfähigkeit gelegt. Bereits im zweiten Schuljahr erhalten unsere Schülerinnen und Schüler Schwimmunterricht.

Kooperation Förderschule Schwerpunkt Sprechen

Es besteht eine Kooperation mit der Calenberger Schule.

Förderung im motorischen und psychosozialen Berei

Kooperation mit der Kita Sehlwiese: gemeinsame Sportstunde mit einer ersten Klasse für ca. ein halbes Jahr.

Für Matheprofis

Teilnahme am Mathematik „Känguru-Wettbewerb“

Kooperation mit der Förderschule Schwerpunkt Lernen

Eine Kollegin von der Schule am Kiefernweg unterstützt uns wöchentlich drei Stunden. Sie arbeitet im Bereich Diagnose, Förderung und Beratung und unterstützt auch in Elterngesprächen, Konferenzen und einleitenden Verfahren.
Mitglieder des Kollegiums haben im vergangenen Schuljahr in Förderschulen hospitiert (und umgekehrt), um Erfahrungen auszutauschen, Integration zu fördern und Inklusion anzubahnen.

Elektronische Medien und Computer

Die GS Rethen ist mit einem Computerraum ausgestattet, der unter anderem für Fördersequenzen genutzt wird. Jede Klasse verfügt zudem über 3 eigene Klassen-iPads. Zusätzlich stehen 4 iPadkoffer für die Arbeit mit der gesamten Klasse zur Verfügung. Viele Kinder nutzen ihn für individualisiertes Üben (ANTON, Alfons, Antolin u.a.m.).
Hier kommen die Medien auch als „Forder-Instrument“ zum Einsatz:
z. B. Internetrecherche zu Sachkunde-Themen u.v.a.m. Darüber hinaus hat die Grundschule Rethen aus dem Konjunkturpaket II Fördermittel für mobiles Lernen erhalten.

Leseförderung

Leseförderung nimmt an der GS Rethen einen breiten Raum ein:

  • Seit 2007 gibt es eine Bücherei (ca. 1500 Bände), die während der Unterrichtszeiten und in den großen Pausen besetzt ist.
  • Jeder Erstklässler erhält einen Leseausweis
  • „Lesemütter“
  • Kooperation mit dem Verein Lesementor
  • Autorenlesungen, jährlich
  • Vorlesewettbewerb, jährlich
  • Teilnahme am Antolin-Programm. Für die Eingabe ihrer Antworten können die Kinder an jedem Dienstag den von einer Fachkraft beaufsichtigten Computerraum nutzen.
  • Kooperation des dritten Jahrgangs mit den Vorschulgruppen der Kindergärten: „Lesekumpel“

Vor der Einschulung

Sie möchten einen perfekten Start ermöglichen?

  • Kooperationsvertrag und –kalender von Kitas und Schule
  • Informationselternabend zeitnah zur Schulanfänger-Anmeldung mit Schulärztin, Kita und Schule
  • Hospitationen vor und auch nach der Einschulung in Kitas und Schule
  • „Schnuppern“ der zukünftigen Schulkinder in den ersten Klassen
  • Probeunterricht für die Kannkinder unter Mitwirkung der vorschulischen Einrichtungen
Nach oben scrollen